Diagnoseformen

Die hier aufgeführten Diagnoseverfahren sind für mich wertvoll und notwendig, um anschließend eine wirksame und individuelle Therapie für meine Patientinnen und Patienten einzuleiten.

Anamnese

Jeder Erst-Behandlung muss eine ausführliche Befragung und Untersuchung vorausgehen.

Körperliche Untersuchung

Die körperliche Untersuchung ist nach wie vor eines der wichtigsten Instrumente zur Diagnosefindung. Im Patientengespräch, der Anamnese, steht sie am Anfang des Gespräches und ist der Beginn der Diagnose. Die Untersuchung beinhaltet:

  • Inspektion = betrachten des Patienten
  • Palpation = abtasten des Körpers
  • Auskultation = abhören mit dem Stethoskop
  • Perkussion = abklopfen und Beurteilung des Klopfgeräusches

Auf diese Weise wird der gesamte Körper untersucht, dieser aktuelle Zustand wird dokumentiert und ist Teil der Anamnese und der Befunderhebung.

Kinesiologie

Die Kinesiologie ist vorwiegend ein diagnostisches Verfahren, bei dem in Muskeltests ein Zusammenhang zwischen Muskelwiderstand und Organfunktionen bzw. Krankheitszuständen hergestellt wird.
Es wird davon ausgegangen, dass der Mensch alle in seiner Wahrnehmung befindlichen Reize als stärkend oder schwächend erlebt.
Der Patient kann so am eigenen Leibe erfahren, welche Faktoren ihn schwächen oder stärken.
Das Verfahren geht auf den amerikanischen Arzt George Goodheart zurück, der ausgehend von Reflex-Therapien Kraftverluste an bestimmten Muskeln bei Erkrankungen von Organen beobachtete. Er entwickelte ein Diagnostiksystem, bei dem unter Abtastung des fraglichen Organs ein Muskeltest mit dem Patienten durchgeführt wird. Findet sich eine muskuläre Schwäche, so wird diese auf das jeweils betastete Organ zurückgeführt im Sinne eines blockierten Energieflusses.

Anwendungsgebiete:

  • Austesten von Medikamenten und Kontrolle der Wirksamkeit
  • Austesten von Nahrungsmitteln auf Ihre Verträglichkeit
  • Auffinden von Störfeldern

Diagnose mittels Fußreflexzonen

Durch langjährige Erfahrung wurde festgestellt, dass sich der Körper mit seinen Organen und Funktionssystemen in Reflexzonen am Fuß widerspiegelt.
Bei der Erstbehandlung wird ein Befund erhoben, der eine Übersicht über den augenblicklichen Zustand des Patienten zeigt. Belastete Zonen lassen sich am Fuß sowohl durch Schmerzhaftigkeit, Gewebeveränderung, als auch durch vegetative Überreaktionen während der Behandlung erkennen.
Zur Therapie werden die Reflexzonen bzw. der gesamte Fuß im Zusammenhang entsprechend massiert, gereizt und behandelt.
Die Methode stammt in ihren wesentlichen Ansätzen aus einem vermutlich Jahrtausende alten indianischen Volkswissen. Der Arzt William Fitzgerald sammelte Überlieferungen, überprüfte diese und ergänzte diese Therapieform durch jahrzehntelange eigene Erfahrungen und Arbeit damit. Erfolgreich werden diese Massagen im Wellnessbereich zur Steigerung des Wohlbefindens eingesetzt.

Laboruntersuchung

Die Labordiagnostik durch Laboratorien bietet mir ein breites Feld zuverlässiger und standardisierter Untersuchungen. Hier können pathologische (krankhafte) Befunde Hinweis auf Erkrankungen geben. Unauffällige Werte werden für die Ausschlussdiagnostik verwendet. Der Laborwert bei bzw. nach einer Therapie ist eine gute Möglichkeit der Verlaufskontrolle.
Ich arbeite mit Laboratorien, damit Allergien, Pilze oder toxikologische Belastungen nachgewiesen werden können.